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Ohrenanlegeplastik
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Ohrenanlegeplastik – damit die Ohren nicht mehr der Hingucker sind

Bereits Kinder leiden stark unter abstehenden Ohren. Da ist von Segelohren die Rede, man erhält Spitznamen wie „Dumbo“ (der Elefant) und das Hänseln hat kein Ende. Erwachsene tun sich mit dem genetisch veranlagten Phänomen ebenfalls schwer; immer wieder bleiben die Blicke des Gegenüber an den Ohren hängen, vielfach wird vergebens versucht, die abstehenden Ohren unter langen Haaren oder einer Kopfbedeckung zu verstecken. Kurzhaarfrisuren oder gar Ohrringe kommen gar nicht erst in Frage und die Psyche wird zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Hier kann die plastische Chirurgie mit einer Ohrenkorrektur – der sogenannten Otopexie oder auch Otoplastie – Abhilfe schaffen.

Warum eine Ohrenanlegung?

Bei der Ohrenkorrektur handelt es sich um einen recht häufigen Eingriff, der unseren Patienten fast über Nacht neues Selbstvertrauen gibt. Wer nicht selbst betroffen ist, kann sich nur schwer vorstellen, wie sehr viele Menschen unter abstehenden Ohren leiden. Heutzutage wird deshalb oft schon bei Kindern eine Korrektur vorgenommen, damit das Gehänsel in der Schule gar nicht erst losgeht. Die frühe Operation hat den Vorteil, dass der Knorpel im Kindesalter noch weicher ist und sich somit einfacher formen lässt.

 

Doch nicht immer hatten unsere Patientinnen und Patienten das Glück, bereits als Kinder behandelt zu werden, und kommen erst später zu uns. Bei einem Eingriff kann es dann passieren, dass das Ohr trotzdem irgendwann wieder die alte Form annimmt. Die Rezidivrate liegt allerdings nur bei rund 5 Prozent, weshalb viele Betroffene sich dennoch für einen Eingriff entscheiden, um ihre Ohren endlich aus dem Fokus ihrer Mitmenschen zu nehmen.

Ablauf des Eingriffs

Wie vor jedem unserer chirurgischen Eingriffe steht auch bei der Otopexie zunächst ein ausführliches Beratungsgespräch bei Dr. med. Wallstein in München auf dem Programm. Dabei wird die Form Ihrer Ohren analysiert, denn daraus ergeben sich verschiedene mögliche Behandlungsmethoden.

Steht das Ohr insgesamt vom Kopf ab, liegt meist eine sogenannte Conchahyperplasie vor. In diesem Fall wird eine Concharotation vorgenommen. Hierbei näht der Chirurg die freigelegte Rückseite der Ohrmuschel (Concha) an den knöchernen Vorsprung (Mastoid) hinter dem Ohr an. Zudem setzt Dr. med. Wallstein je nach Bedarf die Ritz-Technik nach S.J. Stenström ein, bei der der Knorpel durch feine Einritzungen bewusst geschwächt wird. Dadurch lässt er sich leichter formen und geht weniger häufig in die ursprüngliche Form zurück.

 

Manchmal ist der Grund für abstehende Ohren auch eine nur schwach ausgebildete Anthelixfalte – die Ohrwulst zwischen dem Gehörgang und dem Rand des Ohrs. Um diese „Antihelixhypoplasie“ zu beheben, wird zunächst der hintere Teil der Ohrmuschel freigelegt. Dann wird die Form des Ohrknorpels wunschgemäß verändert und mit dauerhaft haltbaren Nähten in der neuen Form fixiert. Hier spricht man auch von der „Nahttechnik nach Mustardé“, dem Schönheitschirurgen Jack Mustardé (1916 – 2010)

 

Oft empfiehlt es  sich jedoch auch, sowohl die Anthelixfalte als auch die Concha mit einer Kombination beider Maßnahmen zu behandeln. Die Wunde wird anschließend mit einem Faden genäht, den man nach circa zehn Tagen zieht.

Nach der OP

Die Nachbehandlung ist bei einer Otopexie äußerst wichtig, wenn Patienten ein Rezidiv vermeiden wollen. Bei der Concharotation wird der Faden nach sieben bis zehn Tagen gezogen. Bei beiden Methoden muss nach dem Eingriff für zwei Tage ein OP-Verband getragen werden. Anschließend sollte mindestens für zwei Wochen rund um die Uhr ein Stirnband getragen werden. In den folgenden drei Monate sollte dieses Stirnband wenigstens nachts weiterhin angelegt werden.

Übersicht
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